Verlegung

Auf dieser Seite finden Sie Hinweise zur Verlegung von Wand- und Bodenfliesen.

BEIM KAUF EINES PRODUKTES SICHERN WIR IHNEN AUF JEDER ETAPPE DER VERLEGUNG PROFESSIONELLE HILFE ZU, EGAL OB SIE DIE VERLEGUNG SELBST AUSFÜHREN ODER DURCH EINEN HANDWERKER IHRER WAHL.

Verlegung von Bodenfliesen

Rührer, Maurerkelle, Zahnkelle z.B. 10×10, weiche Gummikelle, Schwammgummikelle, Fliesenleger-Eimer mit Rollen, ggf. Fugenkelle.
KAMSTAR Bodenfliesen aus Terrakotta und Ziegelstein werden auf Betonestrich mit einem herkömmlichen Dickbettfliesenkleber aufgeklebt. Bei Verlegung auf Fußbodenheizung sollte ein hierfür geeigneter, elastischer Kleber verwendet werden (z.B. Sopro SF 450).
Wir empfehlen, den Betonestrich zuvor zu grundieren.

Quadratische Fliesen

Rechteckige Fliesen

Das empfohlene Verlegemuster finden Sie auf der Produktseite unter „Verlegung“.

Terrakotta- und Ziegelfliesen erfordern eine dicke, ca. 10mm, Klebeschicht. Zwischen den Fliesen und dem Kleber dürfen keine Leerräume entstehen. Wir empfehlen die kombinierte Klebemethode: zuerst eine Schicht Kleber auf den Boden auftragen und eine nächste auf die Unterseite der Fliese. Auf diese Art und Weise lassen sich die Unebenheiten und Differenzen in der Stärke der einzelnen Fliesen am besten ausgleichen. Wir bitten zu berücksichtigen, dass es sich um ein antikes Baumaterial handelt. Unebenheiten sind Folge der damals üblichen Herstellungstechnik – die Fliesen wurden von Hand geformt.
Vorbereitung der Oberfläche


Wenn der Fliesenkleber ausgehärtet ist, wird die Fliesenoberfläche gereinigt. Bei einer Nassreinigung empfehlen wir einen Mikrofaser-Mob, mit dem die Oberfläche optimal auch ohne starke Durchfeuchtung gereinigt werden kann. Nach der Reinigung sollten die Fliesen vollständig austrockenen. Verunreinigungen durch Fliesenkleber können mit Sandpapier entfernt werden.

Versiegelung


Die saubere und trockene Fliesenoberfläche sollte nun zu ihrem Schutz mit ProtectGuard WL Semi Gloss oder Flat Finish (matt) behandelt werden. Sollten Sie sich für die für Keramikfliesen übliche Nassfugen-Methode entscheiden, empfehlen wir, vor dem Verfugen eine erste Versieglungsschicht aufzutragen (die ProtectGuard WL Versieglungsflüssigkeit kann dabei in einem Verhältnis von 1 Teil Wasser auf 4 Teile Protect Guard verdünnt werden). Die Versiegelungsflüssigkeit wird mit einem Pinsel bis zur vollständigen Sättigung des Untergrunds aufgetragen. Dieser Arbeitsgang sollte bei einer Temperatur von 10-30°C erfolgen. Die nun versiegelte Oberfläche sollte vor dem Verfugen mindestens 24 Stunden trocknen! Bei horizontalen Außenflächen raten wir von einer Verdünnung der Versiegelungsflüssigkeit ab.

Nassfuge -empfohlen


Die minimale Fugenbreite beträgt 5 – 20 mm. Fugenmasse sorgfältig verrühren und auf die trockene, zuvor mit einer Schicht der Versieglungsflüssigkeit behandelte Oberfläche (nachmind. 24 Std. Trocknungszeit!) gleichmäßig auftragen. Wird die Fugenmasse auf nicht vollständig ausgetrocknete Fliesen aufgetragen, kann es zu Verfärbungen der Fliesen kommen. Für diesen Arbeitsgang eignet sich am besten eine Gummikelle (ähnlich wie bei Keramikfliesen). Danach die Fugenmasse leicht (2-3 Min.) antrocknen lassen. Die Fliesenoberfläche mit einer Schaumgummikelle wischen, bis die Fugenmasse von den Fliesen möglichst vollständig verschwindet. Dabei die Schaumgummikelle öfters in klarem Wasser ausspülen. Ca. 5-8 Stunden nach Beendigung des Verfugens empfehlen wir, die Fliesen mit einer Mischung aus 1 Teil Wasser und einem Teil Essig (10%) abzuwischen, um den Zementschleier zu entfernen. Hierfür können Sie auch das Produkt Guard Remover® Eco Efflorescence & Cement verwenden. Danach wird die verfugte Oberfläche bis zum vollständigen Austrocken der Fugen (ca. 72 Std.) nicht mehr betreten. Anschließend auf die saubere und trockene Oberfläche in einem Abstand von ca. 20 min. zwei weitere Schichten unverdünnter Versiegelungsflüssigkeit auftragen. Damit werden auch die Fugen optimal vor Verschmutzung und Abnutzung geschützt. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich der Verbrauch der Versiegelungsflüssigkeit beim Auftragen jeder folgenden Schicht verringert.

Halbtrockene Fuge


Minimale Fugenbreite beträgt 8 – 20 mm. Die Konsistenz der Fugenmasse sollte die der feuchten Erde ähneln. Die Fugenmasse sorgfältig verrühren, auf die Fliesen streuen (zuvor sollten die Fliesen mit einer Schicht der Versiegelungsflüssigkeit behandelt worden sein und min. 24 Std. getrocknet haben). Die Fugenmasse mit der Fugenkelle in die Fugen eindrücken. Wichtig: damit die Fuge gut aushärtet, sollte sie ca. 5-10 Min. später leicht mit Wasser befeuchtet werden. Wir empfehlen, dies nach Möglichkeit einige Male zu wiederholen. Danach die Oberfläche bis zum völligen Austrockenen (mind. 72 Std.) nicht betreten.

Auf die trockene und saubere Oberfläche in einem Abstand von 20 Min. zwei Schichten der Versiegelungsflüssigkeit auftragen. Damit werden auch die Fugen optimal vor Verschmutzung und Abnutzung geschützt. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich der Verbrauch der Versiegelungsflüssigkeit beim Auftragen jeder folgenden Schicht verringert.

Verlegung von Wandfliesen

Rührer, Maurerkelle, Zahnkelle z.B. 10×10, weiche Gummikelle, Schwammgummikelle, Fliesenleger-Eimer mit Rollen, ggf. Fugenkelle.
Die Wandoberfläche sollte glatt und eben sein. Lose Putzstellen sollten beseitigt, fehlender Putz vervollständig, danach die ganze Wand grundiert werden. Zusätzlich kann die Wandoberfläche mit einem Glasfasernetz verstärkt werden.

Empfohlene Verlegemuster

Die Ziegelfliesen werden auf dem Untergrund mit einem Kleber mit möglichst geringer Fließfähigkeit geklebt. Die meisten unserer Fliesen haben eine handelsübliche Stärke (60mm oder 70mm), daher ist die Benutzung herkömmlicher Fugenabstandshalter möglich (üblicherweise 10mm). Wir empfehlen die kombinierte Klebemethode: zuerst mit der Zahnkelle eine Schicht Kleber auf den Untergrund auftragen und eine nächste auf die Unterseite der Fliese; anschließend wird die Fliese gut auf die Wand aufgedrückt. Der zwischen den Fliesen austretende überschüssige Kleber sollte vor dem Austrocknen entfernt werden.
Am besten vermischen Sie bei der Verlegung Fliesen aus verschiedenen Paketen – damit erreichen Sie eine schöne Farbverteilung.
Vorbereitung der Oberfläche


Wenn der Kleber ausgehärtet ist, Oberfläche reinigen und anschließend bis zum völligen Austrocken ruhen lassen. Verunreinigungen durch Fliesenkleber können mit Sandpapier entfernt werden.

Versiegelung


Die Versiegelung wird auf einen trockenen und sauberen Untergrund aufgetragen. Durch die Versiegelung mit entsprechenden Produkten können folgende Effekte erzielt werden:

  • ProtectGuard – Schutz vor Flecken, Fetten, Graffiti; die Versiegelung verändert nicht den ursprünglichen Farbton des behandelten Materials.
  • ProtectGuard® WL Mat oder ProtectGuard® WL Semi Gloss – Schutz vor Flecken und Verunreinigungen; die Versiegelung verleiht der behandelten Oberfläche einen Wetlook.
  • Imperguard SF – hydrophobe und antistatische Wirkung; die Versiegelung verändert nicht die ursprüngliche Farbe der behandelten Oberfläche.

Warum lohnt sich die Versiegelung?

  • Der durch die Versiegelung erreichte Oberflächenschutz erleichtert beträchtlich das Verfugen. Versiegelte Fliesen können sogar verschlämmt werden! Darüber hinaus sind versiegelte Fliesen und Fugen schmutzabweisend.
Dieser Arbeitsgang erfolgt nach vollständiger Austrocknung des Fliesenklebers. Falls die Fliesen vor dem Verfugen versiegelt wurden, sollte das Verfugen nicht früher als 24 Stunden danach erfolgen (manche Versiegelungen entfalten ihre volle Kraft sogar erst 5 Tage später!).

Methode Nr. 1 (benötigtes Werkzeug: Fugenpistole, Fugenspachtel, Pinsel)


Nach dem Auftragen der Fuge mittels Fugenpistole die Fuge kurz antrocknen lassen. Mit Hilfe von Fugenspachtel die überschüssige Fugenmasse abziehen und die Fuge glätten. Für eine gleichmäßigere und natürlichere Fugenstruktur kann die Fuge bevor sie vollständig austrocknet mit einem Kurzhaarpinsel geglättet werden.

Methode Nr. 2 halb-trocken (benötigtes Werkzeuge: Fugenkelle, Fugenspachtel, Pinsel)


Die minimale Fugenbreite beträgt 8 – 20 mm. Die Konsistenz der Fugenmasse sollte der von feuchter Erde ähneln. Nach sorgfältigem Verrühren wird die Fugenmassen mit Hilfe eines Fugenspachtels in die Fugenschlitze gepresst. Für eine gleichmäßigere und natürlichere Fugenstruktur kann die Fuge bevor sie vollständig austrocknet mit einem Kurzhaarpinsel geglättet werden.

Methode Nr. 3 – nasses Verfugen, Verschlämmen (Gummikelle, Schaumgummikelle, Fliesenleger-Eimer mit Rollen)


Minimale Fugenbreit beträgt 5 – 20 mm. Nach sorgfältigem Verrühren der Fugenmasse wird sie auf die versiegelte Fliesenoberfläche aufgetragen und mit der Gummikelle gleichmäßig verteilt. (Achtung: Die Versiegelung sollte mindestens 24 Stunden vor dem Auftragen der Fugenmasse erfolgt, die versiegelte Fläche vollständig trocken sein.) Sobald die aufgetragene Fugenmasse leicht anzutrocknen beginnt (nach 2-3 Min.), den Boden mit Hilfe der Schaumgummikelle mit klarem Wasser wischen. Dabei sollte die Schaumgummikelle öfters mit klarem Wasser ausgespült werden. Um die geflieste Oberfläche wirksam vom Zementschleier zu befreien, empfehlen wir, die Oberfläche etwa 5 – 8 Std. später mit einer 1:1 Wasser-Essig (10%) Mischung oder mit dem Präparat Guard Remover® Eco Efflorescence & Cement zu reinigen.

Um den Bedürfnissen und Erwartungen unserer Kunden entgegen zu kommen, haben wir ein Team gebildet, das  Tockenbau- und Fliesenarbeiten in Neubauten, Verlegung von Kamstar-Produkten, aber auch Sanierung von gefliesten Wand- und Bodenflächen in historischen Räumen / Gebäuden übernimmt.

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